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Die Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin Christa Wolf ist tot
Von sf | 6.December 2011
Christa Wolf, eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der deutschen Nachkriegszeit, ist am 1.12.2011 im Alter von 82 Jahren in Berlin verstorben.
“Ich denke viel an den Tod, und es ist mir fast jeden Tag bewusst, dass die Frist, die mir noch bleibt, kurz ist. Während des Schreibens habe ich manchmal gedacht: Na, das werden sie mich vielleicht noch zu Ende schreiben lassen.” (Spiegel-Interview)
Christa Wolf ist eine der bekanntesten Schriftstellerinnen der DDR. Ihre Werke wurden in der Literaturkritik kontrovers diskutiert, besonders nach der deutschen Wiedervereinigung. 1976 wurde sie aufgrund der Mitunterzeichnung des „offenen Briefes gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns“ aus dem Vorstand der Berliner Sektion des Schriftstellerverbandes der DDR ausgeschlossen.
Wolfs Werk ist in alle Weltsprachen übersetzt. Zu ihren bekanntesten Bücher zählen: Der geteilte Himmel, Nachdenken über Christa T., Kindheitsmuster, Kein Ort. Nirgends, Störfall, Sommerstück und Kassandra. Vergangenes Jahr erschien bei Suhrkamp Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud (für den sie mit dem Hörkules ausgezeichnet wurde).
Christa Wolf erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis und den Deutschen Bücherpreis für ihr Gesamtwerk
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