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Lesung des Schweizer Autors Georg Brunold und Diskussion mit dem CERN-Physiker Rolf Landua am Montag, den 05. Sept um 20 Uhr im Cern
Von sf | 28.August 2011
Die Buchhandlung Literart in Genf, der Galiani Verlag in Berlin und der CERN
laden Sie ein zu einer
Buchpremiere im Globus der Wissenschaft und Innovation
am Montag, 5. September 2011 um
19 Uhr :
Besuch der Ausstellung “Das Universum der Teilchen”
20 Uhr :
Lesung des Schweizer Autors Georg Brunold
und Diskussion mit dem CERN-Physiker Rolf Landua
Georg Brunold studierte Philosophie, Soziologie und Psychologie an der Universität Zürich und promovierte 1983 in Philosophie. Anschliessend war er als freier Journalist in Kairo und in Tanger tätig. Ab 1987 gehörte er der Auslandsredaktion der Neuen Zürcher Zeitung an, von 1991 bis 1995 als NZZKorrespondent in Nairobi. Danach wirkte er bis 2003 als stellvertretender Chefredakteur der Schweizer Kulturzeitschrift «du». Heute lebt er in Nairobi.
Georg Brunold ist Autor, Verfasser von Reportagen und Essays, sowie Herausgeber von Büchern über Afrika und die arabische Welt. Erschienen sind u.a. Sandrosen, Hamburg 1987; Afrika gibt es nicht, Frankfurt 1994; Afrikanische Reporterspur, Zürich 1995; Ein Haus bauen, Frankfurt 2006; Nilfieber, Frankfurt 1993; Ruanda, Köln 2004; Nichts als die Welt – Reportagen und Augenzeugenberichte aus 2500 Jahren. Galiani, Berlin, 2009.
Rolf Landua, Physiker am Europäischen Kernforschungszentrum (CERN), Leiter der CERNAbteilung für öffentliche Fortbildung; Mitinitiator der »Antimaterie-Fabrik« am CERN; früherer Leiter des ATHENA-Experiments, bei dem erstmals Millionen von Antimaterie-Atomen produziert wurden. Landua arbeitet auch an der Erneuerung des naturwissenschaftlichen Schulunterrichts, mit dem Ziel, die Erkenntnisse der modernen Physik anschaulich zu vermitteln. Er ist regelmässig Gesprächspartner in Fernsehen und Radio. Für sein Engagement wurde er mit dem Kommunikationspreis der Europäischen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet.
“Der Beginn liegt in unserer Hand
Über den Ausgang entscheidet Fortuna“ Seneca
Pech und Glück bestimmen unser Leben – doch wie diese beiden funktionieren, das weiss keiner. In seiner kleinen Universalgeschichte des Zufalls versucht Georg Brunold jener wankelmütigsten aller Göttinnen auf die Schliche zu kommen, die Pech und Glück verkörpert: Fortuna. Er verfolgt ihre Wandlungen von der launischen Olympierin zur Magd im Dienst der christlichen Vorsehung, sieht sie als neuzeitliche Vollstreckerin der Naturgesetze, und erkennt sie in ihrer Inkarnation als moderne Kreativität.
Er folgt ihren Spuren bei den antiken Klassikern wie Aristoteles und Cicero, bei Boethius, Petrarca, Machiavelli, Shakespeare, Pascal, Descartes, Newton und Einstein, geht ihrer Rolle bei Mystikern, Physikern, Astrologen, Philosophen, Mathematikern, Chaostheoretikern und den Hirnforschern nach. Denn alle bemühen sich seit jeher nach Kräften, mit dem Zufall irgendwie umzugehen, ihn handhabbar zu machen, ihn in ihre Welten einzubauen oder gar zu bannen.
Auf ebenso belehrende wie vergnügliche Weise begleitet Brunold die letzte Überlebende des antiken Götterhimmels in unsere moderne Welt. Er flaniert mit ihr durch Spielkasinos, lugt mit ihr Statistikern, Versicherungsmathematikern und Risikomanagern im Finanzgeschäft über die Schultern, besucht mit ihr (auf der Suche nach dem Ursprung allen Seins) den Teilchenbeschleuniger des CERN und befragt Fortuna auf ihre Rolle bei der Freiheit des Willens. Und wenn auch selbst unser Autor sie am Ende nicht immer dingfest zu machen vermag: die tröstende Erkenntnis von Georg Brunolds kleiner philosophischen Wundertüte ist, dass Fortuna sich bis heute nützlich macht, egal ob wir an sie glauben oder nicht.
„Das, wo unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall „ Einstein
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Falls Sie keine Zeit haben bei der Buchvorstellung dabei zu sein, können Sie sich gerne bis zum 4.9.2011 hier ein signiertes Exemplar vorbestellen.
Literart, Ihre deutschsprachige Buchhandlung in Genf
CERN | Globe de la science et de l’innovation
Eintritt frei, Anmeldung erwünscht
Meyrin / Tram 18 / Parkplatz vor der CERN-Rezeption (Geb. 33)
Themen: Aktuelles, Lesungen und Vorträge | Comments Off
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